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Hermes Versand? – Geh mir weg!

Auf den Namen Hermes reagiere ich momentan recht allergisch! Beruflich habe ich ein paar Päckchen pro Woche zu verschicken. Für eine tägliche Abholung reicht es noch nicht, also bringe ich die Sendungen in einen Hermes Paketshop “um die Ecke”. Ein paar Wochen ging das gut, zumindest hörte ich nichts negatives von meinen Kunden. Der Versand ist günstig, die Sendungsverfolgung funktioniert, und nach max. 3 Tagen waren die Sachen zugestellt. In den letzten 2 Wochen hat sich Hermes aber alle Mühe gegeben mich als Kunden loszuwerden.
  • “Nachbarschaftsabgabe” am anderen Ende der Strasse (~50 Hausnummern dazwischen!) ohne den eigentlichen Empfänger zu benachrichtigen.
  • “Nachbarschaftsabgabe” trotz definitiver Anwesenheit des Kunden (wärend der Öffnungszeiten in seinem Ladengeschäft). Der Nachbar hat es im Anschluss direkt “rübergebracht”.
  • Laufzeit einer Sendung von knapp 2 Wochen!
  • Eine Sendung kommt nach fast 4 Wochen zu mir zurück. Vermerk: Kunde mehrfach nicht angetroffen. Zustellversuche lt. Eintragung auf der Sendung: 1!
  • Zusteller kommt in mein Ladengeschäft um eine Sendung zurückzubringen und sucht den ursprünglichen Empfänger. Meine Erklärungsversuche scheitern, da er nicht im Ansatz der deutschen Sprache mächtig ist. Zu allem Überfluss hat er eine Zigarrette im Mundwinkel, trotz Rauchverbotsschild am Eingang! Wir sind ein grafischer Betrieb in dem u.a. Lösemttel eingesetzt werden. Nicht nur, dass es in meinen Augen untragbar ist einem Kunden “mit Kippe” eine Sendung in die Hand zu drücken, hätte die Sache auch fix in einem Feuerball enden können.
Nun könnte man sagen mit einem Anruf bei der Beschwerdestelle, auch Qualitätsicherung genannt, könnte man was bewirken. Zumindest könnte man der Auffassung sein, dass solche Beschwerden ernstgenommen werden. Doch weit gefehlt! Für jede “Beschwerde” hatte der Mitarbeiter eine “an den Haaren herbeigezogene” Begründung. Besonders gut haben mit folgende Aussagen gefallen:
  • Der Mitarbeiter hat die Sendung am anderen Ende der Strasse zugestellt, da er dazwischen niemanden gefunden hat der es annehmen konnte/wollte. (Ich frage mich wie lange es dauert bei 50 Haushalten zu klingeln und da freundlich zu fragen )
  • Unser Mitarbeiter hat das Paket nicht im Ladengeschäft des Kunden abgegeben, da er über keinen Briefkasten verfügt! (Aha!)
  • Eine Laufzeit von 2 Wochen können man sich nicht vorstellen. ICH solle doch mal im Paketshop nachfragen was da schiefgelaufen sein kann. (Genau – was nehme ich mir raus bei der Qualitätssicherung anzurufen?)
  • Die Mitarbeiter tragen die Zustellversuche NICHT auf (das extra zu diesem Zweck aufgeklebten) Etikett ein, da die Daten ja eh intern gespeichert werden.
  • (Jetzt bitte einen Trommelwirbel vorstellen!) Die Auslieferungsfahrer müssen kein Deutsch sprechen, da diese ja eh nichts zu reden haben. Ausserdem möchte sich der Fahrer ja auch mal eine rauchen und ich solle doch so tollerant sein und dies akzeptieren! Ausserdem müsste ich es ihnen überlassen nach welchen Kriterien die Mitarbeiter eingestellt werden!
Zudem wurde der nette Qualitätssicherungsmitarbeiter irgendwann laut und machte mich an, dass bei der Fülle von Beschwerden ich wohl der ausschlaggebende Punkt sei. Auf meine Bitte mich an seinen Supervisor zu verbinden erwiederte er ich könne mich ja schritftlich beschweren und legte auf. Glücklicherweise habe ich die Angewohnheit mir direkt den Namen von Gesprächspartnern zu notieren wenn ich ein Gespräch beginne. Einfach weil ich sie mir schlecht merken kann… Ich erzählte einem befreundeten Journalisten von der Sache und er machte sich den Spass daraus, unter dem Titel “Hermes – nicht günstig sondern billig” eine Presseanfrage zu stellen… Am folgenden Abend gegen 20 Uhr (!!!) bekam ich einen Anruf auf meinem Geschäftshandy (natürlich mit unterdrückter Nummer). Es hätte ja derAuftrag meines Lebens sein können, also ging ich ran. Es war der Vorgesetzte des netten Qualitätssicherungsmitarbeiters. Ich sagte ihm ich hätte einen harten Tag gehabt und wäre froh meinen Feierabend geniessen zu können. Er möchte bitte am folgenden Tag im Büro zu den Geschäftszeiten anrufen. Einige “wichtige” Fragen möchte ich bitte beantworten und für die restliche Klärung wollte er sich dann am Tag darauf melden. Auf den Anruf warte ich noch heute… Hat jemand Erfahrungen bezüglich der Einstellungsvoraussetzungen bei Hermes? Steht im Bewerbungsformular vielleicht eine oder sogar alle der folgenden Fragen?
  • Waren Ihre Eltern Geschwister?
  • Sind sie zu dumm ein Loch in den Schnee zu pinkeln?
  • Können sie Deutsch? Dann hat sich das für sie an dieser Stelle erledigt!
  • Haben sie keine Manieren? Dann gehen sie bitte jetzt in die Kleiderkammer – sie sind eingestellt!
Ich verschicke jetzt per DPD und UPS. Der Euro Mehrkosten schont meine Nerven und vielleicht bleibt ja auch der ein oder andere Kunde bei mir. Kleine Anekdote am Rande: Als ich mich über Hermes so geärgert hatte war wieder eine Sendung zu verschicken. Also machte ich mich auf in die örtliche Post um diese per DHL aufzugeben. Nach 4 Tagen kommt diese zu mir zurück. Der Typ am Schalter hatte den Strichcode nicht aufgeklebt! Der Kunde für den die Sendung bestimmt war schipperte zu dem Zeitpunkt bereits mit seinem Segelschiff auf der Ostsee und ich kann mir die für ihn angefertigte Ware an die Backe kleben. Gibt es Brieftauben, die Päckchen bis max. 5kg transportieren können?
  1. 10. September 2007, 11:22 | #1

    Ich liebe Hermes uns seine Ausreden

    Am 09.08.07 hat der Fahrer von Hermes (obwohl wir zuhause waren) in einem 3 Häuser Dorf ein Paket beim Nachbarn abgegeben weil er angeblich schon überall war. Das Kind (10 Jahre) hat das Paket aufgerissen, sich den Inhalt angesehen und dann wurde es im Haus vergessen. Am 24.08. war dann durch einen 4,20 Euro teuren Anruf bei Hermes klar wer das Paket angenommen hat. Nach einer Reklamation hat der dreiste Fahrer doch erst mal behauptet, dass es kein Kind gewesen sei, wurde auch noch unverschämt.

    Auf Grund der gemachten Erfahrungen (das war nicht die 1. schlechte sondern nur der Gipfel) kann ich jedem nur von diesem Unternehmen abraten.

    KDE

  2. lemmingo
    7. November 2008, 11:25 | #2

    Hermes wie es leibt und lebt.
    Bei uns gingen Bestellungen meist 1-2 Wochen nach Abgabge des Versenders bei uns ein.

    Unsere ehemalige Nachbarin war gleichzeitig die Hermesbotin im Umfeld. Sie lebte in einem zerfallenen Haus in ihrem eigenen Dreck bis ihr die Kinder weggenommen wurden. Später bei der Zwangsräumung fanden sich noch Zustellungen die der Dame gut gefallen hatten, weshalb sie diese nicht zustellte

  3. Kimberly
    12. November 2009, 15:08 | #3

    Kann nur sagen Hermes Versand ist der grösste Mist. Man wartet voll lange auf das Paket und wenn man da anruft,können die einem noch nicht einmal sagen wann das Paket kommt. Warte jetzt schon 1Woche auf mein Paket.Was erwarten die eigentlich??? Jeder der berufstätig ist, kann sich da nicht 1Woche jeden Tag hinsetzen und von 8Uhr bis 19Uhr warten,ob der Fahrer das auf die Kette kriegt heute endlich das Paket zu bringen. Echt Hammer!

  4. Gerald T.
    12. November 2009, 17:20 | #4

    Einfach ein Saftladen!

    Absolut unverschämtes und inkompetentes Personal – das einzige was die können ist, die Kunden gekonnt und dreist ab zu wimmeln…

    Ich könnte echt jedes mal Kotzen wenn der Name Hermes irgendwo auftaucht!

  5. Britta
    3. Dezember 2009, 22:44 | #5

    Ich warte seit Tagen auf eine Sendung. Gerade eben war ich auf der HP des Versands bei dem ich bestellt habe um in der Senungsauskunft zu schauen wo mein langersehntes Paket bleibt. Und siehe da: Yipieeehhh, das Paket wurde zugestellt! Aber leider nicht mir.
    Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus. Ich vermute mal schwer dass die Sendung irgendjemand im Haus übergeben wurde. Diese Ä….. von Hermes sind nicht fähig nen Zettel einzuschmeissen wer die Sendung hat. Da sich der Nachbar, der vermutlich die Sendung angenommen hat, nicht von selbst meldet darf ich nun im ganzen Haus klingeln gehen, da ich ja nicht mal weiss wer meine Sendung hat.
    Dies war nicht die erste schlechte Erfahrung mit dem Götterboten. Mittlerweile mache ich einen grossen Bogen um Firmen die mit Hermes versenden. Denn ich habe die Schnauze gestrichen voll von den schlechtgelaunten, unverschämten, unfreundlichen, unzuverlässigen, unfähigen und “taubstummen” Hermes-Boten.
    Danke Hermes – hast Du wirklich klasse gemacht. Übrigens: Die Leute bestellen Ware nicht um euch Boten zu ärgern!

  6. Michael H.
    25. Januar 2010, 20:54 | #6

    Ja ja der Hermes

    Aber nun mal eine darstellung aus der sicht der mitarbeiter : Ich selbst war 7 Jahre bei diesem Saftladen weil es hier bei uns einfach keine alternativen mehr gibt ! Es wurde von Jahr zu Jahr schlimmer am ende fuhr ich 14 – 16 std am Tag und bekam 1080 Euro ausbezahlt (Verheiratet 2 Kinder )! Um überhaupt über die runden zu kommen bekam ich noch geld vom Amt dazu ! Und nun Frag ich euch : Mit welcher Motivation soll ein Angestellter arbeiten der zu solch einem Hungerlohn angestellt ist qualitativ gute arbeit abliefern ? Von einem ehemaligen Kollegen hab ich nun erfahren das der Hermes auch vermehrt ins Briefgeschäft eingestiegen ist nun hat man nichma mehr zeit zwischen drin pinkeln zu gehn . Essen und trinken hatte man sich ja schon dran gewöhnt das während einer längeren fahrt zu machen ! Also meine Lieben nich immer auf die Fahrer los klar es gibt schlurris das streit ich nicht ab aber viele versuchen ihren job vernünftig zu machen aber schaffbar ist es nicht weil man pro kunde im maxfall nur noch 2 minuten hat und da is die anfahrt mit drin ! Bombadiert Hermes direkt oder am besten die Versender das sind die einzigen die an der situation was ändern können !

    Mfg

    Michael

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