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Archiv für die Kategorie ‘Aus dem Leben’

Post vom trnd Frosta-Projekt

21. September 2007 Keine Kommentare

Heute gabs Post! Ob von Peter persönlich – keine Ahnung! Jedenfalls war ein Haufen Frosta enthalten. Der Projektfahrplan des trnd-frosta-projektes, Fragebögen für den Bekanntenkreis, Frosta-Infos, ein Pfannenwender, Kühlschrankmagnete und Einkaufswagenchips.

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Der eine oder anderen mag sich fragen “Warum macht der Ronni sowas mit?” Man lässt sich, für eigentlich nichts, als Propagandapferd einsetzen, erzählt Freunden und Bekannten von den tollen Sachen, füllt Fragebögen aus, …
Na is doch klar! Weil ich mich hier für €20,– quer durchs Regal fressen kann! Weil das Ganze Spass macht! Ausserdem arbeite ich in der Werbung, und am Besten lernt man mit den Augen.

Möchte jemand einen Fragebogen, Thema Ernährung, Zusatzstoffe,… ausfüllen? Anyone? Ich scan den gerne für euch ein!

Blogparade: Eure Sicht der Welt

18. September 2007 6 Kommentare
Der Blogger Tapedeck hat eine Blogparade ins Leben gerufen, wie man die Welt jetzt, in 10 Jahren und ohne uns sieht. Ein Gedanke, den man durchaus mal durchspielen kann. Die Welt jetzt:
  • Es gibt kaum noch den “Mittelstand” in der Gesellschaft. Die Lücke zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auf.
  • Arbeit gibt es nur für hochqualifizierte Menschen, denn im Zuge der Technisierung gibt es kaum noch einfache Jobs.
  • Viele Länder pfeiffen auf die Zukunft der Welt, und verpesten die Umwelt des schnöden Mammons wegen. Da bringt es auch nichts, wenn wenige Länder immer stricktere Umweltschutzauflagen durchsetzen.
  • Geld regiert die Welt, aus diesem Grund führen die USA Krieg gegen den Terror. Gegen den Terror, dass ihnen das Oel ausgeht, und sie sich nicht von anderen Ländern abhängig machen wollen, die ihnen den Hahn zudrehen könnten.
  • In Deutschland wirft man das Grundgesetz über den Haufen. Durch die Verbreitung von Angst und Schrecken, wegen des angeblichen Terrors, soll das Volk die Politik anbetteln endlich gläsern werden zu dürfen.
  • Die reichen Länder haben finanzielle Mittel im Überfluss, trotzdem verhungern und verdursten jeden Tag Menschen auf der Welt.
In 10-50 Jahren:
  • Die Technik hat einen ordentlichen Sprung nach vorne gemacht. Homecomputer wie wir sie kennen gibt es nicht mehr. Man drückt auf einen kleinen Knopf, an einer Art Amrbanduhr, und es öffnet sich vor uns ein Hologramm. So haben wir unseren “Rechner” immer bei uns. Das vernetzte Haus (BUS-System) ist die Regel geworden. Von unterwegs aus schon mal Badewasser einlaufen lassen? Kein Problem! Wieviel Grad durfen es sein?
  • Die Lücke zwischen Arm und Reich ist noch grösser geworden! Das Problem dabei – nur wer schon was hat kann auch was werden, da man eine gute Ausbildung nur auf einer Privatschule bekommt. Die Lehrer in den öffentlichen Schulen (für den Mob) sind vollauf mit Waffenkontrollen beschäftigt.
  • “Sicherheit” ist das Mass aller Dinge. Die Reichen schützen sich vor den Armen. Bürgerkriegsähnliche Zustände. Die Politik führt eine Rundumüberwachung per RFID-Chip ein. So kann jeder “Bürger” per Knopfdruck lokalisiert werden. Im Zuge der Vorratsdatenspeicherung, kann man gleich feststellen, wer vor 5 Jahren wo war…
  • Das neue Verkehrssystem bei dem es keine Autos mehr gibt, so wie wir sie kennen, steht kurz vor dem Durchbruch. Benötigt man ein Fahrzeug, ruft man sich eine “Kapsel”. Diese Kapsel bringt dich zum Wunschziel, und steht danach anderen Benutzern zur Verfügung. Für Parkplätze haben wir eh keine Flächen mehr zur Verfügung.
  • Die Medizin stellt “Ersatzteile” her. So ist es möglich ein Alter von mehr als 200 Jahren zu erreichen.
Ohne uns:
  • In den ersten paar Jahrhunderten eine Katastrophe nach der anderen. Es wird durch korredierende Leitungen Atom-, Oel-, und Chemieunfälle geben.
  • Die Natur holt sich ihren Raum zurück. Städte werden überwuchert und sind bald von der Bildfälche verschwunden.
  • Nach und nach erholt sich die Atmosphäre.
  • Es entsteht neues, intelligentes Leben – der Kreislauf beginnt von vorne.

Energy for free!

16. September 2007 3 Kommentare
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Trnd-Projekt: Frosta

14. September 2007 3 Kommentare

Oft kann man beim Caschy ja gute Tipps abstauben. So erwähnte er auch mal www.trnd.de
Bei Trnd stellt man sich als Tester für alle möglichen Produkte zur Verfügung. Ob Kaugummi, Prepaid Kreditkarten, Autos, …
Nicht, dass jemand denkt damit könne man reich werden. Ausser den zu testenden Produkten, und dem Spass an der Sache, wird man nicht extra entlohnt.
Aktuell läuft das Projekt “Frosta”, zu dem ich “auserwählt” wurde.
Zunächst werde ich jetzt aufs Testessen vorbereitet. Dazu bekomme ich Informationsmaterial des Herstellers. In ein paar Wochen gehts dann ans Futtern. Normalerweise bekommt man die zu testenden Produkte nach Hause geliefert. Bei Tiefkühlkost ist das allerdings nicht wirklich machbar. So darf ich für 20€ Frosta-Produkte meiner Wahl einkaufen, essen, und anschiessend bewerten.

Ich bin gespannt auf mein erstes Projekt!

Stadtwerke Iserlohn

11. September 2007 1 Kommentar
Wenn man Wohnungen verhexen kann, muss ein Donnerwetter an Flüchen auf unsere neue getroffen sein. Yvonne ruft mich gestern im Büro an. Sie kam in ihrer Mittagspause nach Hause und “die Bude blieb dunkel”. Die Sicherungen im Flur waren durch Sperrstopfen ersetzt, darauf prangte ein Aufkleber der Stadtwerke Iserlohn, unser Anschluss sei gesperrt. Ich hatte direkt eine ungefähre Ahnung warum das so sein könnte. Nein – nicht weil wir nicht gezahlt haben. Als wir einzogen lag eine Anmeldepostkarte, der Stadtwerke Iserlohn, im Briefkasten. Diese wurde von mir ausgefüllt (Zählerstände, etc.) und in den Briefkasten geworfen. Es verging etwas Zeit, wir hörten nichts von denen, dachten aber auch gar nicht daran, da wir mit der Renovierung, Arbeit, etc. voll und ganz ausgelastet waren. Ca. 2 Wochen nach unserem Einzug klingelte es eines Vormittags an der Tür. Ein Herr der Stadtwerke Iserlohn. Ich hatte mir gerade die Schuhe angezogen und wollte zum Büro. Glück gehabt, meinte er zu mir, denn er hätte sonst den Strom abgestellt, da er schon mehrfach da war, und ja nie jemand zu Hause sei. Nunja – Privatier zu sein, oder Hartz4 zu beziehen soll ja populär sein, aber es gibt auch Leute die Arbeiten gehen. Yvonne und ich gehören zu dieser seltenen Sorte. Ausserdem könnte man ja auf die Idee kommen eine Nachricht in den Briefkasten zu werfen… Grund des Besuchs – unsere Anmeldung war nicht angekommen. Naja, das Schlimmste (die Sperrung) haben wir ja verhindert. Er füllte eine neue Anmeldung aus. Fragte nach dem Namen, worauf ich mit Yvonne L. antwortete (Die Kosten der Wohnung rechnen wir über Yvonnes Konto ab). Er gab mir die Karte zum Unterschreiben, und ich setzte ein -i.A. Ronni Z.- drunter. Ich gab ihm die Karte zurück und wollte mich in Bewegung setzen, da mein Bürogemeinschaftskollege bereits auf mich wartete. “Äh Moment” hörte ich, “das geht nicht”. Ich fragte was denn nicht ginge. “Na sie können nicht im Auftrag unterschreiben.” Ich fragte ob er das nicht eher hätte sagen können, und ob ich wie eine Yvonne aussehen würde. Er übernahm die Zählerstände in eine neue Karte, gab sie mir, und sagte, dass er die von mir unterschriebene aber schon mal abgeben würde, damit die Verwaltung Bescheid weiss. Yvonne setzte am Abend ihr Autogramm drunter, und ich warf sie am nächsten Morgen -mal wieder- in den Briefkasten. Ich würde jetzt an ein Schwarzes Loch in dem Kasten glauben, wenn ich darüber nicht recht häufig meine Post aufgeben würde, die bisher immer angekommen ist. Ich rief also bei den Stadtwerken an. Warteschleife, unterbrochen von mehrmaligem “kurz abheben und wieder in die Warteschleife schicken”. Ok – es ist kurz nach 15 Uhr. Die Mitarbeiter sind sicher mit dem Mittagspausenschwätzchen noch nicht fertig. Es dauerte eine ganze Zeit, bis ich dann schlussendlich bei einem Anrufbeantworter landete. Ich legte auf, drückte die Wahlwiederholung, Warteschleife, irgendwann eine weibliche Stimme. Ich erklärte ihr, dass unser Anschluss gesperrt sei, und ob sie so nett wäre mir den Grund zu verraten. Sie schaute im Rechner und (welch Überraschung) fand uns nicht. Sie meinte wir hätten uns nicht angemeldet. Ich erzählte ihr die gesamte Litanei, und sie setzte sich in Bewegung um etwas nachzuschauen. Es dauerte eine ganze Zeit bis sie zurück kam. Unsere Anmeldung wäre da (also doch kein Schwarzes Loch im Briefkasten), nur noch nicht ins System eingegeben. Sie schickt jetzt direkt einen Mitarbeiter raus, der den Anschluss wieder entsperrt. Kein Wort des Bedauerns, keine Entschuldigung – nix. Die Sicherung müssten wir allerdings selbst wieder eindrehen. Das dürfen die Mitarbeiter nicht. Ich sagte ihr, dass der Mitarbeiter das aber schlauerweise tun solle, denn meine Freundin wäre vor 21 Uhr nicht zurück, und ich würde auch vor 20 Uhr nicht wieder zu Hause sein. In der Zeit dürfte unsere Tiefkühltruhe wohl abgetaut sein. Jetzt wurde die Dame auch noch patzig. Das wäre ja nicht ihr Problem. Dann müsse ich eben einen Nachbarn bitten. Mein Einwand, dass oben eine Studentin wohnt die nie zu Hause ist, und unten eine ältere Dame, die a) die Treppe nicht hochkommt, und b) sicher nicht in der Lage ist die Sicherungen einzuschrauben, war ihr auch egal. Das könne sie ja auch nicht ändern, und was wir denn für komische Arbeitszeiten haben!? Sie dürfen die Sicherungen nicht einschrauben, denn es könnte ja ein Kurzschluss in der Wohnung sein. Hmm. da war kein Kurzschluss als sie sie rausgeschraubt haben. Warum soll da jetzt einer sein?! Die Logik erschloss sich mir nicht wirklich. Das dumme Stück Sie war weiterhin Rotzfrech, und ich beendete das Gespräch dann irgendwann, da es mir zu dumm wurde. Der Mitarbeiter kam auch direkt um zu Entsperren. Leider war Yvonne noch zu Hause. Ich hatte mich schon so sehr gefreut meinen Anwalt mit der Geltendmachung des (leider nicht) entstandenen Schadens zu beauftragen…