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Archiv für die Kategorie ‘Auf 180!’

Schweinerei

20. Oktober 2007 4 Kommentare
sparschwein Laut eines Artikels auf n-tv.de war in einer Augsburger Bank eine grosse Schweinerei im Gange. Eine Kassiererin zwackte sich in vier erwiesenen Fällen jeweils €15,- aus Sparschweinen von Kindern ab, als diese ihre Ersparnisse einzahlten. Die Bankangestellte steht ab Montag wegen Untreue und Unterschlagung vor Gericht. Ich dachte eigentlich immer, daß Bankangestellte nicht sooo schlecht verdienen. Kinder zu beklauen ist schon harter Tobak, und wer wegen Klimpergeld seinen Job riskiert kann doch eigentlich nicht mehr alle Tassen im Schrank haben. Ich hoffe die gute Frau bekommt ordentlich eins auf die Mütze. Die fristlose Kündigung dürfte wohl selbstverständlich sein. Bildquelle: © S. Hofschlaeger / PIXELIO

Blinker TV

7. Oktober 2007 Keine Kommentare
Blinker TV = Geht – geht nicht… Ja ja … bei Unitymedia klappt heute mal wieder alles. Yvonne meinte Mittags bereits, dass ihr Lieblings-, weil Soapsender, “Passion” ausgefallen ist. Über den Tag sind mir auch einige Ausfälle, bzw. gar nicht funktionierende Sender aufgefallen. Das es wohl nicht nur uns so geht zeigen schon die letzten Suchbegriffe… unitystörung Heute an die 60 Besucher allein über diese Suche. Ich frage mich warum es bei Unitymedia so viele Probleme gibt…

Unitymedia – My Daily Soap

25. September 2007 2 Kommentare
Lange nichts über Uniymedia geschrieben… Nee – Ruhe hatte ich nicht, aber ich war von dem Verein dermaßen genervt, dass ich mich hier noch nicht darüber lustig machen konnte. Unser Kabelsalat wurde zigfach duchgemessen. Vom Kabelbetreiber Marienfeld sowie von Unitymedia. Die Schuld (nicht vorhandene Kanäle) wurde jeweils dem anderen zugeschoben. Zu guter Letzt wollte ich den gesamten Kram kündigen. Weit gefehlt, denn Unitymedia war nicht der verursacher des Fehlers und so kam ich nicht aus dem Vertrag. Irgendwann wurde bemerkt, dass ein alter Verstärker Grund des Übels war. Nachdem dieser gewechselt wurde klappte es aber noch immer nicht wirklich mit meinem ersehnten Sailing-Channel. Zwar tauchte der Sender jetzt in der Liste auf, aber ein Bild gab es noch immer nicht, bzw. nur ab und zu für 1-2 Minuten. Der Kabelbetreiber schickte erneut den Kundendienst (Yvonne hatte glücklicher Weise Urlaub!) und der stellte fest, dass unser Antennenkabel (von der Dose zum Reciever) nicht tauglich war. Daran hätte ich im Traum nicht gedacht! Das Kabel hatte ich erst vor ein paar Tagen im Fachhandel gekauft, da mein altes zu kurz war. Kurzum habe ich mir aus Kabel und Steckern selbst eins gelötet, und seit dem klappts auch mit dem Sailing-Channel! (grosse Freude!!!) Nun sollte man annehmen alles sei gut, doch weit gefehlt! Ein oder zwei Tage ging es gut, dann hatten wir Abends Störungen. Das Bild blieb stehen, der Ton fiepte. Nach ein paar Sekunden ging es dann wieder. Auf jeden Fall war es oft und nervig. Tipp von der Hotline – Reciever für ein paar Minuten vom Strom nehmen. Das dies natürlich nichts brachte brauche ich sicher nicht zu erwähnen… Heute Morgen fiel das Programm dann komplett aus. Weder digital, noch anlog funktionierte. Nachdem ich bisher (seit ca. 18 Uhr) noch keine Störung hatte, gehe ich davon aus, dass die in der Zeit des Ausfalls irgendwas geschraubt haben. Ronni ist glücklich! Sailing-Channel da, keine Störung, da könnte man ja auf die Idee kommen sich mal gemütlich zurück zu lehnen und die Segelei im TV zu geniessen. Doch was muss ich sehen?

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Meine lieben Fussballfreunde belegen meinen Kanal! Ich find Fussball ja eh schon scheisse hab an Fussball ja eh schon kein Interesse, aber warum ausgerechnet der Sailing-Channel? Wie wäre es mit Passion? Da laufen von Morgens bis Abends Soapes – wer (ausser Yvonne) will sowas sehen???

Stadtwerke Iserlohn

11. September 2007 1 Kommentar
Wenn man Wohnungen verhexen kann, muss ein Donnerwetter an Flüchen auf unsere neue getroffen sein. Yvonne ruft mich gestern im Büro an. Sie kam in ihrer Mittagspause nach Hause und “die Bude blieb dunkel”. Die Sicherungen im Flur waren durch Sperrstopfen ersetzt, darauf prangte ein Aufkleber der Stadtwerke Iserlohn, unser Anschluss sei gesperrt. Ich hatte direkt eine ungefähre Ahnung warum das so sein könnte. Nein – nicht weil wir nicht gezahlt haben. Als wir einzogen lag eine Anmeldepostkarte, der Stadtwerke Iserlohn, im Briefkasten. Diese wurde von mir ausgefüllt (Zählerstände, etc.) und in den Briefkasten geworfen. Es verging etwas Zeit, wir hörten nichts von denen, dachten aber auch gar nicht daran, da wir mit der Renovierung, Arbeit, etc. voll und ganz ausgelastet waren. Ca. 2 Wochen nach unserem Einzug klingelte es eines Vormittags an der Tür. Ein Herr der Stadtwerke Iserlohn. Ich hatte mir gerade die Schuhe angezogen und wollte zum Büro. Glück gehabt, meinte er zu mir, denn er hätte sonst den Strom abgestellt, da er schon mehrfach da war, und ja nie jemand zu Hause sei. Nunja – Privatier zu sein, oder Hartz4 zu beziehen soll ja populär sein, aber es gibt auch Leute die Arbeiten gehen. Yvonne und ich gehören zu dieser seltenen Sorte. Ausserdem könnte man ja auf die Idee kommen eine Nachricht in den Briefkasten zu werfen… Grund des Besuchs – unsere Anmeldung war nicht angekommen. Naja, das Schlimmste (die Sperrung) haben wir ja verhindert. Er füllte eine neue Anmeldung aus. Fragte nach dem Namen, worauf ich mit Yvonne L. antwortete (Die Kosten der Wohnung rechnen wir über Yvonnes Konto ab). Er gab mir die Karte zum Unterschreiben, und ich setzte ein -i.A. Ronni Z.- drunter. Ich gab ihm die Karte zurück und wollte mich in Bewegung setzen, da mein Bürogemeinschaftskollege bereits auf mich wartete. “Äh Moment” hörte ich, “das geht nicht”. Ich fragte was denn nicht ginge. “Na sie können nicht im Auftrag unterschreiben.” Ich fragte ob er das nicht eher hätte sagen können, und ob ich wie eine Yvonne aussehen würde. Er übernahm die Zählerstände in eine neue Karte, gab sie mir, und sagte, dass er die von mir unterschriebene aber schon mal abgeben würde, damit die Verwaltung Bescheid weiss. Yvonne setzte am Abend ihr Autogramm drunter, und ich warf sie am nächsten Morgen -mal wieder- in den Briefkasten. Ich würde jetzt an ein Schwarzes Loch in dem Kasten glauben, wenn ich darüber nicht recht häufig meine Post aufgeben würde, die bisher immer angekommen ist. Ich rief also bei den Stadtwerken an. Warteschleife, unterbrochen von mehrmaligem “kurz abheben und wieder in die Warteschleife schicken”. Ok – es ist kurz nach 15 Uhr. Die Mitarbeiter sind sicher mit dem Mittagspausenschwätzchen noch nicht fertig. Es dauerte eine ganze Zeit, bis ich dann schlussendlich bei einem Anrufbeantworter landete. Ich legte auf, drückte die Wahlwiederholung, Warteschleife, irgendwann eine weibliche Stimme. Ich erklärte ihr, dass unser Anschluss gesperrt sei, und ob sie so nett wäre mir den Grund zu verraten. Sie schaute im Rechner und (welch Überraschung) fand uns nicht. Sie meinte wir hätten uns nicht angemeldet. Ich erzählte ihr die gesamte Litanei, und sie setzte sich in Bewegung um etwas nachzuschauen. Es dauerte eine ganze Zeit bis sie zurück kam. Unsere Anmeldung wäre da (also doch kein Schwarzes Loch im Briefkasten), nur noch nicht ins System eingegeben. Sie schickt jetzt direkt einen Mitarbeiter raus, der den Anschluss wieder entsperrt. Kein Wort des Bedauerns, keine Entschuldigung – nix. Die Sicherung müssten wir allerdings selbst wieder eindrehen. Das dürfen die Mitarbeiter nicht. Ich sagte ihr, dass der Mitarbeiter das aber schlauerweise tun solle, denn meine Freundin wäre vor 21 Uhr nicht zurück, und ich würde auch vor 20 Uhr nicht wieder zu Hause sein. In der Zeit dürfte unsere Tiefkühltruhe wohl abgetaut sein. Jetzt wurde die Dame auch noch patzig. Das wäre ja nicht ihr Problem. Dann müsse ich eben einen Nachbarn bitten. Mein Einwand, dass oben eine Studentin wohnt die nie zu Hause ist, und unten eine ältere Dame, die a) die Treppe nicht hochkommt, und b) sicher nicht in der Lage ist die Sicherungen einzuschrauben, war ihr auch egal. Das könne sie ja auch nicht ändern, und was wir denn für komische Arbeitszeiten haben!? Sie dürfen die Sicherungen nicht einschrauben, denn es könnte ja ein Kurzschluss in der Wohnung sein. Hmm. da war kein Kurzschluss als sie sie rausgeschraubt haben. Warum soll da jetzt einer sein?! Die Logik erschloss sich mir nicht wirklich. Das dumme Stück Sie war weiterhin Rotzfrech, und ich beendete das Gespräch dann irgendwann, da es mir zu dumm wurde. Der Mitarbeiter kam auch direkt um zu Entsperren. Leider war Yvonne noch zu Hause. Ich hatte mich schon so sehr gefreut meinen Anwalt mit der Geltendmachung des (leider nicht) entstandenen Schadens zu beauftragen…

Unitymedia – kein Spass mit dem Kabelfernsehen

4. September 2007 4 Kommentare
Zwei halbe Tage unbezahlten Urlaub (ok – ich bin selbständig, kostet mich aber trotzdem Zeit und Geld) und diverse Anrufe (40ct aus dem D1 Netz) bei der Hotline, wo ich Wartezeiten zwischen 15 und 30 Minuten in Kauf nehmen musste, halfen leider nichts. Der Vertrag wird wegen Nichterfüllung storniert. Dabei wollte ich doch nur den Sailing-Channel … 1. Akt Ein Flyer im Briefkasten machte mich auf das Vergnügen des digitalen Kabelfernsehens aufmerksam. Ich schaute mir die Webseite an, und war ganz aus dem Häuschen, als ich den o.g. Sender sah. Segeln ist für mich Entspannung pur. Jeden Abend auf der Couch Boote, Regatten und Informationen über mein Hobbie sehen zu können, stärkte den Mut bei meiner Obrigkeit (Yvonne) das Paket zu beantragen. Der Antrag wurde bewilligt, und ich bestellte… 2.Akt Der Reciever und die Smartcard werden geliefert. Ich schliesse alles Anleitungskonform an. Klasse! 128 Programme, von den frei empfangbaren, über Spartensender und diverse Sport- und Musikprogramme. Aber kein Sailingchannel! Ein Anruf bei der “Hotline” brachte die Erkenntnis. Das muss man extra abonnieren. “Digital TV Extra” heisst der Spass und kostet nochmals 5 Euro Aufpreis. Ok, ich war davon ausgegangen die Option wäre bereits im “Digital TV Plus” (7,90 Euro Aufpreis pro Monat) enthalten. Muss man dies doch zu “Digital TV Basic” welches schon mit 3,90 Euro berechnet wird, extra buchen. Zudem ist auf der Webseite kein Hinweis, dass das “Extra-Paket” kostenpflichtig ist. Aber das macht den Kohl ja un auch nicht mehr fett. 3.Akt Besagtes Paket ist gebucht, erwartungsvoll lasse ich den Sendersuchlauf von der Leine. Kein Sailingchannel. Ok, es gibt ja noch den erweiterten Suchlauf. Auch hier kein Erfolg. Dafür ohne Ende türkische, polnische und russische Sender. Schade, die Sprachen beherrsche ich leider nicht. Die Nummer der “Service”-Hotline getippt und schon nach 20 Minuten in der Warteschleife habe ich einen Mitarbeiter am Ohr. Machen sie mal dies, drücken sie mal da… Kein Erfolg. Da muss ich einen Techniker schicken. Am nächsten Tag steht der schon vor der Tür. Er hängt einen Aparillo an meine Fernsehdose, nickt fachmännisch und sagt “Kann auch nich gehen”… Ab 650MHz ist hier alles tot. Der Sailingchannel liegt auf 665MHz. (man möge mir verzeihen, wenn ich mich nu um das ein oder andere Herz täusche). Da müssen SIE mal mit ihrem Kabelanbieter sprechen. Das ist nicht unser Problem. Naja, meiner Meinung nach müssten die sich mit denen in Verbindung setzen, denn die wollen MIR ja was verkaufen, aber da er das gnadenlos Ablehnt, rufe ich bei der Bude an. 4.Akt Der Kabelprovider teilt mir einen Termin mit. Techniker kommt, hängt ebenfalls nen Aparillo an die Dose. Ich sach kenn ich schon. Ab 650MHz is alles tot! Hätten sie mir am Telefon ja auch glauben können. Der Kollege nickt. Der Verstärker muss getauscht werden der irgendwo x Häuser weiter verbaut ist. Wegen mir wird also die komplette Siedlung für Minuten des Kabelfernsehens beraubt. Mir egal, ich bin eh arbeiten. Nun soll endlich alles (mein Sailing-Channel) funktionieren. 5.Akt Ich komme grad nach Hause und lasse erwartungsvoll den Sendersuchlauf von der Leine. Juhuu – der Eintrag Sailing-Channel taucht in der Senderliste auf. Draufgezappt und – nix! Bild schwarz, Meldung “Hinweis 101 – Das Programm kann nicht empfangen werden. Bitte prüfen Sie ihren Anschluss”. Naja, ich hab zwar nun viel per learning bei ablooking mitbekommen, aber meinen Anschluss prüfen?! Da rufe ich doch mal wieder die Nummer der Hotline an. Die kann ich ja nun schon auswendig, genau wie die Kundennummer. Der Hotliner ist schon nach 15 Minuten Warteschleife für mich da. Die Musik summe ich bereits Nachts im Schlaf, wovon Yvonne nicht wirklich begeistert ist. Nachdem ich mal wieder die gesamte Litanei runtergebetet habe was bereits gemacht wurde, hat er den Tipp für mich den Reciever für 10 Minuten vom Strom zu nehmen. Ausserdem soll ich die Smartcard raus ziehen. Nach dem Einschalten dann auf Werkseinstellungen zurücksetzen (wobei jetzt zum dritten Mal die gespeicherten Favoriten flöten gehen), den besagten Sender wählen und auf Ansage der Gerätes die Smartcard wieder einschieben. Gesagt, getan! Nach dem Sendersuchlauf der Erfolg, dass der begehrte Kanal nun wieder nicht da ist. Jetzt wird er nicht mal mehr in der Senderliste aufgeführt. Der erweiterte Suchlauf bringt ausser den o.g. ausländischen Sendern auch nichts. 6.Akt: Ich rufe erneut bei der “Hotline” an. Diesmal dauert es sogar schon 30 Minuten bis sich eine freundliche Stimme meldet. Ich war bereits eingeschlafen und dachte an einen Traum, aber nein es war tatsächlich ein menschliches Wesen. Ich erklärte erneut die Gesamtsituation, mit der ich mittlerweile wirklich unzufrieden war und es sollte erneut ein Techniker kommen. So, bis hier hatten wir alle eine Menge Spass. Ich erkläre dem Hotliner, dass mich der Sender nun genug Zeit, Nerven und Wartezeit in meiner Wohnung wärend ich eigentlich im Laden sein sollte, gekostet hat und er den ganzen Kram bitte wieder abholen lassen möchte. Tja, ich bin bei der Technikhotline. Da kann er mir nicht helfen. Verbindet mich aber zur “Servicestelle”. Schon 22 Minuten später habe ich diese am Ohr. Ich erkläre mal wieder (klappt langsam wie bei einem auswendig gelernten Gedicht) und bitte die Dame um Stornierung des Vertrages. Ich rang nach Luft, als ich erklärt bekam ich könne nur schriftlich stornieren. Da könne ja jeder anrufen. Hmm – Moment… Ich kann also einen Vertrag per Telefon abschliessen. Wenn ich den aber loswerden will, weil die nicht in der Lage sind den Vertrag zu erfüllen geht das nicht? Obwohl ich Kundennummer, Smartcardnummer und was weiss ich für Daten habe, an die “jeder” nicht einfach so rankommt? Den Reciever solle ich zurück schicken. Es sei aber kein Problem aufgrund der Tatsachen den Vertrag zu stornieren und für bereits gestellte Rechnungen eine Gutschrift zu erstellen. Ich mache die Dame noch darauf aufmerksam, dass ich das Gespräch mitgeschnitten habe. Für den Fall, dass etwas mit der Stornierung nicht klappen sollte wird mein Rechtsbeistand damit sicher etwas anfangen können. Ich schicke denen morgen ein Fax. Darin werde ich auch mitteilen, dass sie den Reciever abholen können. Wie, wann und wo ist mir relativ egal. Meine Zeit, die jetzt genug zu Unnütz verschwendet wurde werde ich nicht noch damit verbringen mich in eine 3km lange Schlange bei der Post zu stellen. Meine Segelnews hole ich mir wie gehabt aus dem Netz. Dann kann Yvonne wenigstens weiter meckern ich würde zu viel Zeit vor dem Laptop verbringen. Alles wird gut!